Sonntag, den 18. Dezember 2016   

Weil ich keine Lust mehr habe, mich in sogenannten sozialen Netzwerken zu tummeln, die einem immer mehr Blödsinn um die Ohren hauen, sprich: Was ich sagen soll und was ich gefälltmirn soll, schreibe ich jetzt, wenn ich was mitzuteilen habe, vermehrt aus meinem Blog heraus. So wie dieser Text sollte das alles dann schön in epischer Breite da reinschießen. Damit sind dann alle bedacht, dich mal was von mir hören wollen und sich auf den unterschiedlichsten Plattformen rumtollen. Und jetzt weiter im Text.


Donnerstag, den 1. Dezember 2016   

christoph ransmayr – cox oder der lauf der zeit

Ich bin immer bei den Verrissen von Denis Scheck dabei, finde aber das, was er so gut findet, meist lahm. Da hätte ich mich drauf verlassen können, als ich diesen Schmöker las, den er für den möglicherweise nächsten Weltbestseller deutscher Sprache hält. Dabei ist die Geschichte vierer Uhrmacher die zum Kaiser von China reisen, um diesem die außergewöhnlichsten Uhren herzustellen von gewöhnlicher Spannungsarmut ohne Tiefgang. Sprachlich nicht schlecht, aber auch nicht mitreißend, vergisst man die Geschichte bei Zuklappen des Buches. Ich stimme Jörg Magenau zu: „Leider alles nur Kulisse“.


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