bedachtes

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schrottiges 

In der Düsseldorfer Altstadt gibt es einen Laden, der meist eh nur als Schrottladen oder Second-Hand-Laden bekannt ist. Früher wurde dort in drei Räumen Neues und Altes, Gebrauchtes, Ungebrauchtes und Antiquiertes verkauft. Man findet dort alte Handtaschen, skurile Sonnenbrillen, amerikanische Lunchboxen, stylische Lampen, Zuckerdosen, Spielwaren und allerhand mehr.

Inzwischen ist nur noch ein größerer Raum als Verkaufsraum in Benutzung. Da wandelt man als eher schauender als kaufender Besucher des Ladens schon mal auf nostalfischen Pfaden. Nicht, dass der Laden mal schließt, weil man eben nur schaut und nichts mitnimmt.

Da haben wir dieses Mal mal den letzten Gesichtsteller mit genommen. Das ist ein Teller für Kinder, auf dem ein ziemlich haarloser Männerkopf abgebildet ist, dem man dann mit Essen eine Frisur und einen Bart verpassen kann. Angeblich ist das der letzte seiner Art, der im Schrottladen verkauft wird. Den müssen wir aber noch unbedingt austesten, bevor er weiterverschenkt wird.

Wie man sieht: Man findet in diesem Laden durchaus Liebenswertes, Wertvolles und Nostalgisches. Aber eben auch irgendwie Krankes, wie diese Ekelkatze:

Kurzum: Man muss da unbedingt ab und an vorbeischauen.

link zum aktuellen tag bei wordpress 

Für dieses Blog ist es nun nicht sonderlich interessant, aber da ergibt es schon so seinen Sinn: Artikel mit der Übersicht der Artikel des Artikeldatums zu versehen. Und da man die Lösung dieser Aufgabe nicht so schnell findet, hinterlege ich es mal hier:

<a href=”<?php echo get_day_link(get_post_time(‘Y’), get_post_time(‘m’), get_post_time(‘j’)); ?>”><?php the_time(‘j. F Y’);?></a>

25 jahre selbstbetrachtung 

Ich weiß nicht, ob ich den Gedanken von Womke habe, oder ob er mir unabhängig von seinem Bestreben, wesentliche Erinnerungen aus der Vorblogzeit festzuhalten, gekommen ist. Jedenfalls wollte ich mal nach meinem alten Tagebuch schauen, in das ich meine Jugenderinnerungen hineingekritzelt habe. Das habe ich nun auch endlich mal gefunden und bis eben drin rumgeschmökert.

Und irgendwie ist es anders als ich es erwartet habe. Es ist nicht so oberflächlich, dass ich es nun eins zu eins in Logbuch übertragen will, zumindest nicht offen für alle. Da stehen auch Namen bekannter Menschen drin, also schon aus dem Grunde möchte ich das nicht machen. Aber zumindest der erste Eintrag befindet sich nun hier.

Zwischen dem letzten Tagebuch- und dem ersten Logbucheintrag liegen etwas mehr als 2 Jahre. Leider sind einige Artikel ja unwiederbringlich verloren, weil mein deutscher Bloganbieter 2003 einen kleinen Datenbankcrash hatte. Also viel Zeit ist da nicht verloren gegangen. Es gab eben auch Zeiten, in denen man nicht unbedingt reflektierend was runtergeschrieben hat. Es fehlt die Abizeit, die Zivizeit, der Anfang des Studiums in den Niederlanden, sowas eben. Da ist viel passiert und nichts festgehalten worden. Da werde ich mir wohl noch etwas einfallen lassen müssen.

129 beschriebene und beklebte Seiten zählt das Tagebuch. Es hält wütende, verzweifelte, pubertäre, vergessene und wohlbekannte Vorfälle und Gedanken zwischen den Buchdeckeln zusammen. Mal leidend, mal analysierend. Mal optimistisch, mal weltverloren. Mal verliebt, mal enttäuscht. Mal witzig, mal peinlich. Mal echt, mal erfunden.

Schon der dritte Eintrag ist mit eigenen Fotos versehen. Viel hat sich da bis heute nicht verändert. Ich werde das Tagebuch nach und nach durchschauen. Das wird interessant. Irgendwie aufarbeiten, was festgehalten wurde und was nicht den Weg ins Tagebuch geschafft hat.

kommen angesagt 

Kommt X eigentlich zum Geburtstag von Y ?

Ja.

Echt?! Kommt seine neue Lebenspartnerin denn auch? Und der Nachwuchs?

Von X?

Ja.

Der X kommt doch nicht, kann ich mir nicht vorstellen, wo haste das denn her?

Hab ich gehört.

nokia c3-01 touch and type (2) 

Tja, wie man ernüchtert werden kann. Irgendwann begann die Software des C3-01 von Nokia an rumzuzicken. Ich habe mich an die Umständlichkeit der Bedienung gewöhnt, und das Handy meist nur noch als MP3-Player und Anrufgerät verwendet. Aber nach längerer An-sein-Zeit machte sich die Software durch Rumspringen und Unerreichbarkeit bemerkbar.

Ich habe bei O2 mal nachgeschaut, was ein Tausch des Geräts gegen ein Neues bringt: 44€. Ganz schön wenig, da bezahle ich ja noch mehr ab. Eine Software-Zurücksetzung hat die Software dann endgültig gekillt und ich entschloss mich, das Gerät als Garantiefall einzuschicken.

Zurückgeschickt wurde mir ein ganz neues Exemplar des C3-01, allerdings in grau, nicht in silber. Die grauen stapeln sich wohl bei O2 derart, dass es sich nicht lohnt, wenn ein Techniker einzelne, eingesandte Handys repariert. Eigentlich hatte ich Pinks in der Kartenschublade auch kaputt gemacht, aber das wurde nicht gesehen, wie ich schon zuvor gemutmaßt hatte.

Mal sehen wie der zweite Versuch mit dem C3-01 wird nach der Enttäuschung des ersten. Sollte die Software schon wieder frühzeitig den Geist auf geben schick ich’s wieder ein und verticke dann das Zurückkommende sofort.

ein word-problem ist ein word-problem ist ein word-problem 

Ich arbeite mit Office 2007 und pschht: Es ist wegen der Optik. Ich mag dieses stylische Hellblau. Nur habe ich ein wundervolles Problem: Das an Computer 1 gespeicherte Dokument kann ich zwar an Computer 2 weiter verarbeiten, doch da nicht speichern. Gar nicht. Ich habe schon stark erweiterte Dokumente dadurch verloren und konnte etwas über die automatische Speicherung wiederherstellen. Nun erfahre ich: Es ist diese automatische Speicherung, die diesen Fehler hervorruft. Also das was mir helfen soll, zerstört meine Arbeit. Muss ich wohl abschalten, diese Hilfe. Denn bei Office 2007 mag ich bleiben, es ist so schön stylisch hellblau.

spezielles wordpress-stylesheet für chrome 

Ausgerechnet für den Chrome-Browser von Google passt das Schriften bestimmende Stylesheet von 2muchin4mation nicht. Das habe ich mir ein paar Wochen angeschaut und für inakzeptabel gehalten. Also folgenden Code eingebaut, durch den für Chrome ein spezielles Stylesheet eingebaut wird und so schaut es dann aus

[ links Firefox, rechts Chrome, zum Vergrößern draufklicken ]

Der Code lautet wie folgt

<?php
function is_chrome()
{
return(eregi(“chrome”, $_SERVER['HTTP_USER_AGENT']));
}

if(is_chrome())

{

echo “<link rel=’stylesheet’ href=’Adresse der chrome.css‘ type=’text/css’ media=’screen’>”;

}
?>

angespannt 

Morgens im Straßenverkehr aufgeschreckt zu werden ist ja auch eine meiner Lieblingsbeschäftigungen: Heute morgen bin ich mit dem Fahrrad in eine ausgezogene Hundeleine gefahren. Das habe ich erst gar nicht gemerkt, hielt erst an, als der Hundebesitzer rief.

Da sehen Sie mal, wie gefährlich so eine Hunde-anleinen-Pflicht ist.

meinte er noch. Naja, irgendwie sind Straßenteilnehmer auch nicht darauf eingestellt, dass Hundebesetzer mit ihren Hunden die Leine quer über die Straße spannen.

sauberstecker 

Es fehlt im Deutschen übrigens noch ein Wort für das mentale Kopfschütteln, dass einen befällt, wenn man meint “Warum habe ich das eigentlich noch nicht eher gemacht?”. Es ist ja gar nicht so, dass man tatsächlich auf eine bestimmte Idee vorher gekommen wäre, nur dass man mal etwas macht, dass ein längeres Problem auf’s Einfachste löst.

Ich habe heute die Metallkontaktstellen des Stecker meiner DSL-Dose mit einer Schere bearbeitet, freigestellt, gesäubert, was weiß ich, weil DSL gerade nicht empfangbar war. Und siehe da: Internet funzt nicht nur wieder auf einmal, sondern ist wesentlich schneller als zuvor.

Hätte man früher haben können, bin ich nur nie drauf gekommen.

digitalverwahrlosung 

Ein Bekannter sprach mich an, ob ich seinen Internetauftritt aufpeppen könnte. Ich sagte für einen Spottpreis zu, unter der Bedingung, dass ich nicht hinter der Bezahlung herlaufen müsse. Die Arbeit war getan, die Bankdaten rübergemailt, da kam ein, nee, dies soll noch so und das soll noch so, was zuvor so nicht vereinbart war. Ist auch kein Problem, nur wenn das die Bezahlung nach hinten schieben soll, werde ich knatschig. Und wie gesagt, es war ein Spottbetrag für einen kommerziellen Auftritt. Ich setzte eine Frist, weil ich das Thema nicht hinter mir herschleifen wollte und – nichts geschah. Also alle erstellten Sachen wieder eingeholt, Zugangsdaten rübergeschickt und noch viel Spaß gewünscht.

Ich habe ihn seitdem nicht wieder getroffen. Ist schon ein Jahr her. Nicht, dass wir Freunde waren, aber seltsam ist es allemal, gerade bei so einem Nicht-der-Rede-werten Betrag. Inzwischen sind die beiden Domains der Firma zunächst wohl wegen Nichtbezahlens seitens des Providers zunächst gesperrt und dann gekündigt worden. Eine Domain ist frei, eine andere hat sich ein Domaingrabber geschnappt, bei dem es nicht so aussieht, als ob er sie in wenigen Monaten wieder frei gibt, angeblich sind auch schon Gebote eingegangen. Die Firma hat nun einen neuen Auftritt mit fürchterlichem 1&1-Baukasten, der schlicht Anti-Werbung ist und wohl oder hoffentlich nicht an Kunden weiter gegeben wird.

Bei einer anderen Domain, die er besitzt, aber zu einem anderen Projekt gehört, ist wohl auch die Zahlung ausgeblieben. Denn unter der Adresse prangert nun eine Denic-Mitteilung. Wenn sowas über die Denic geht, kostet das Denic-Summen, schätze ich.

Kurzum: In den letzten 12 Monaten hat das alles deutlich mehr gekostet als die Bezahlung meiner Arbeit gekostet hätte. Und immer, wenn ich mal bei den Seiten vorbeischaue, kommt mir das sehr krank vor.

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vor 8 jahren