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unterwegs bloggen mit moblog 

Ja, wenn man erst einmal am Ausprobieren ist, dann findet man schwerlich ein Ende. Dies ist der erste Blogversuch meinerseits via Handyprogramm. Man hat ja nicht immer einen Rechner dabei – wozu auch? Unterwegs twittern geht eh schon seit Urzeiten, aber warum nicht auch von unterwegs das Blog befüttern, das funktioniert, wie man sieht und man hat mehr Platz.

Dann mal schauen, ob und wie so etwas gut sein kann.

flatpress mit blogeditor bearbeiten 

Flatpress mit WYSIWYG-Editoren zu bearbeiten ist nach wie vor noch eine spitzfindige Angelegenheit. Entweder funktioniert die richtige Adressierung hochgeladener Bilder nicht, oder man ist auf einen externen Editor angewiesen und schaut in die Röhre, wenn der mal down ist, oder man kann keine Links einfügen oder ähnliche Scherze. Leider lief bei meinem Flatpress-Versuch bisher keiner der Desktop-Blog-Editoren wir Blogdesk oder Windows Live Writer. Doch das wurde jetzt für die aktuelle Flatpress-Version repariert. Und ich bin mehr als begeistert.

wysiwyg-editor und wymeditor für flatpress 

Das ist nun wirklich etwas sehr Putziges: Man kann in Flatpress einen externen Editor einbauen. Es gibt bisher für Flatpress eh nur ein WYSIWYG-Editor und der funktionierte bei mir nur auf italienisch. Wenn man lediglich folgenden Code

<script src=”http://js.nicedit.com/nicEdit.js” type=”text/javascript”></script>

<script type=”text/javascript”>

bkLib.onDomLoaded(nicEditors.allTextAreas);

</script>

am Ende in /admin/main.tpl einbaut und das bbcode Plugin deaktiviert, hat man Niceedit als Texteditor in Flatpress. Dieser Editor wiederum hat eine direkte Verbindung zu einem Bilderhoster. Wer also nur Bilder hochladen will, ohne sie unbedingt irgendwann vom eigenen Internetspeicherplatz her speichern zu wollen, ist hier bestens bedient.

[via]

Aktualisierung

Bei mir wollte es allerdings nicht funktionieren den nicedit vollständig in den Blog einzubauen, so dass man immer von nicedit.com abhängig ist. Das heisst: Ist die Seite mal nicht erreichbar, setzt der Editor aus. Zudem ist in dieser eingebauten Form des Editors der Html-Code nicht erreichbar. Daher bin ich auf den WYMeditor ausgewichen. Das Einzige, was mich an dem stört, ist, dass keine Bilder im Editor hochgeladen werden können.

datenbankfrei bloggen mit flatpress 

Meiner besseren Hälfte habe ich mal zur eingenen Domain geraten, was meiens Erachtens immer noch interessanter rüberkommt als eine web.de-Adresse oder sowas und zudem hat man eine E-Mail-Adresse langfristig sicher und keine Probleme mit sich ändernden Adressen.

Daneben bin ich immer Fan von günstigen Lösungen gewesen. Deswegen habe ich für sie ein 35-Cent-Angebot genommen, inkl. DE-Domain, 1000MB Internet-Speicherplatz, Mailadresse mit 1GB Speicherplatz und einer Datenbank.

Blöderweise hatte ich nicht gesehen, dass WordPress in diesem Paket nicht läuft, da der hierfür benötigte Arbeitsspeicherplatz deutlich höher als der des Paketes ist.

Aber ich erinnerte mich daran, dass woanders mal die Rede von Datenbanklosen Blogsystemen die Rede war. Ein bisschen umhersurfend entschied ich mich für flatpress, eine sehr kleine WordPress-Variante mit Plugins, Themes und all so Gedöhns. Zwar ist das Backend noch nicht so komfortabel wie bei WordPress und es gibt keinen Artikelzähler, aber damit lässt sich leben. Jetzt ist also meine bessere Hälfte hier mit Visitenkarte und dahinter mit Blog online.

Und es funktioniert wunderprächtig.

zaundry raven als blog client alternative zu blogdesk unter ubuntu 

Jetzt habe ich hier einen Rechner stehen, auf dem sich nur Linux befindet, zumal Linux inzwischen sehr viel von dem abdeckt, was man so braucht als Normalbenutzer.

Das einzige, was mir und anderen bisher auf den Senkel ging, war, dass es keinen richtig guten Weblog-Client gibt. Unter Windows ist Blogdesk mein Favorit: Man kann mehrere Blogs mit demselben Eintrag bestücken, Vorlagen verwenden, viel Platz gibt es für’s Texte schreiben. Das sind so meine PROs. Für alles, was Blogdesk nicht mir sich bringt, kann man Grafikprogramme oder das Backend von WordPress nutzen. Das ergänzt sich alles durchaus gut.

Blogdesk lässt sich allerdings nicht unter Ubuntu, sprich Linux, installieren, außer vielleicht man hat parallel daneben schon Windows installiert und kann per Wine darauf zurückgreifen.

Es gibt mit Zoundry Raven allerdings ein Programm, dass sich unter Ubuntu ausführen lässt und viel von dem kann, was Blogdesk anbietet:

Man kann wie bei Blogdesk mehrere Blogs zeitgleich bestücken, es gibt nur nicht so eine schöne Vorlagen-Funktion. Allerdings ist es als portable Version nutzbar. Eine Grafikbearbeitung gibt es nicht, was mich aber auch nicht weiter stört. Weitere feinere Unterschiede fallen nicht weiter ins Gewicht.

Um Zoundry Raven unter Ubuntu nutzen zu können, muss man nur wie hier beschrieben den Internet Explorer unter Ubuntu einrichten und auch darüber immer Zaoundry Raven starten. Über Wine hat es bei mir nicht funktioniert.

bloggen über blogdesk 

Ich mag ja die Programme von Johannes Oppermann. Ich habe jahrelang PostMe verwendet, ein E-Mailprogramm, das automatisch Zitate unter die E-Mails packen kann. Irgendwann konnte Thunderbird das auch, wenn auch mit etwas Aufwand, aber dann war Thunderbird mein Programm der Wahl, denn PostMe hatte keine interessante Kalenderfunktion. Und da es auch nicht weiter entwickelt wurde, war PostMe irgendwann halt out.

Insofern hat es mich irgendwie vor 2 Jahren gefreut, dass er mit Blogdesk, das es damals schon länger gab, auch ein interessantes Blogprogramm geschrieben hat. so richtig durchgesetzt hat es ich allerdings zunächst nicht. Das Backend von WordPress ist mittlerweile schon sehr facettenreich. Wozu also noch ein Extraprogramm?

Aber es gibt da ein paar Gründe. Noch lasse ich die gelten: a. Zum Schreiben von Texten auf meinem Netbook ist Blogdesk besser geeignet, weil das Eingabefeld größer ist als beim WordPress-Backend. Das vergrößert sich beim Backend zwar bei größeren Monitoren, aber nur in die Breite, nicht in die Länge. b. Blogdesk liefert mir eine Übersicht diverser Kategorien meiner unterschiedlichen Blogs. Wenn ich also denselben Text, denselben Beitrag mehrfach publizieren möchte, geht das in einem einzigen Schritt. c. Blogdesk stellt keine Statistiken dar, keine Hinweise auf Aktualisierungen, keine Trackbacks anderer Blogs. Das ist unterm Strich denkbar positiv, denn man verschwendet dadurch eigentlich viel zu viel Zeit. Ich blogge eh nicht für den Besucherzähler, sowas fand ich von Anfang an arm. Und ab und zu alles updaten reicht auch vollkommen aus.

Also für bestimmte Dinge, gerade für das Schreiben an sich, ist Blogdeskt meiner Meinung nach sehr angenehm. Man kann nicht so schnell hin und her klicken zwischen Backends unterschiedlicher Blogs, aber das braucht man eigentlich auch eher selten. Ich bleibe mal etwas weiter bei Blogdesk. Man nimmt sich einfach mehr Zeit für Texte und weniger für andere Spielereien, die doch eigentlich weit weniger ins Gewicht fallen als man denkt.

ausprobierte wordpress statistik-tools 

Ich bin nun wahrlich kein WordPress-Experte, aber ich verwende es und beschäftige mich damit. Nachdem ich, wie schon gebloggt, zur besseren Lesbarkeit des Blogs ein anderes Theme eingesetzt habe, traten interessante Neuerungen auf.

Bislang verwendete ich WordPressStats für eine grobe Analyse, wer hier so vorbeischaut. Auf toomuchinformation.de, das bei Evanzo gehostet wird, läuft WassUp (da dort sonst nichts läuft), was informativ ist, aber etwas unübersichtlich. Das neue Theme hier blockiert nun irgendwie das WP-Admin-Plugin sowie WordPressStats. Und man scheint irgendwie als Normalsterblicher nichts dagegen machen zu können. Der Fehler ist sicherlich nicht unbehebbar, aber auf den ersten Blick nicht zu sehen und bräuchte wohl etwas Zeit zur Behebung.

Will man also noch auf dem Laufenden sein, wer hier vorbeischaut, muss ein anderes Statistikwerkzeug her. Das bedeutet erneutes Rumschrauben am Blog, ist zwar nicht sonderlich schwer, aber eben zeitraubend.

Jetzt läuft hier das etwas unübersichtliche WassUp, zudem Cystats, das aber auch jede meiner Aktivitäten mit aufzeichnet und so etwas überladen ist und Piwik, das etwas Zeit zum Installieren verbraucht. Und alle Programme liefern unterschiedliche Ergebnisse. Cystats vermeldet mir irgendwie doppelt soviele Zugriffe wie WordPressStats.

Immerhin wird dabei eines klar: Die Anzahl von angeblichen Besuchen sollte man nicht all zu hoch einordnen. Wer weiss, vielleicht mag man die Besucher wohlmöglich gar nicht. Cystats wird nicht müde, mir zu erzählen, dass 100% meiner Besucher eh sofort ihren Besuch auf meinem Blog abbrechen. Wohl weil nach dem Lesen eines Beitrages nicht gleich der ganze Blog durchsurft wird. Aber sowas mache ich eigentlich auch nur selten, quasi dann, wenn ich ganz viel Zeit habe. Nicht, wenn mich nur eine bestimmte Information interessiert.

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vor 8 jahren